In einer Zeit, in der Fachkräfteknappheit und digitale Transformation die Wirtschaft prägen, ist die Plattform diesen link öffnen ein zentraler Akteur für Handwerker, Ingenieure und Techniker in Österreich. Mit über 20 Jahren Erfahrung verbindet sie lokale Betriebe mit qualifizierten Mitarbeitern – und zeigt, wie Innovation im Handwerk gelingt. Doch was genau macht diese Plattform so besonders? Und wie verändert sie die Arbeitswelt für Berufseinsteiger und erfahrene Fachkräfte?
Ein Netzwerk für die Zukunft des österreichischen Handwerks
Deloro1.at ist mehr als eine Jobbörse: Es ist ein interaktives Ökosystem, das Handwerksbetriebe mit potenziellen Mitarbeitern verbindet – aber auch mit Weiterbildungsangeboten, digitalen Tools und einer Community, die Austausch und Wissen teilt. Besonders im Fokus stehen Bereiche wie Elektrotechnik, Sanitär-Heiz-Klima, Metallbau und IT-gestütztes Handwerk, wo Qualifikationen wie die „Digitalen Handwerker“ immer wichtiger werden. Laut einer Studie des Österreichischen Handwerksverbandes fehlen aktuell rund 15.000 Fachkräfte jährlich – und Deloro1.at hilft, diesen Mangel gezielt zu kompensieren.
Ein Beispiel aus der Praxis: Der Elektroinstallateurbetrieb „TechSolutions“ in Wien nutzt die Plattform, um gezielt nach „Digitalen Handwerkern“ zu suchen, die nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kenntnisse in Software wie CAD oder IoT mitbringen. Durch die Integration von Bewerbungsvideos und virtuellen Probenläufen spart das Unternehmen nicht nur Zeit, sondern findet auch Talente, die klassische Bewerbungsformalitäten ablehnen. „Früher haben wir nur auf Papier gewartet“, sagt der Geschäftsführer, „heute sehen wir direkt, ob eine Person zu uns passt.“
Weiterbildung als Schlüssel zum Erfolg
Doch Deloro1.at ist nicht nur ein Jobportal – es ist auch ein Bildungszentrum. Über Partnerschaften mit Universitäten, Fachhochschulen und Zertifizierungsstellen bietet die Plattform kostenlose oder günstige Kurse an, die Handwerkern und Technikern helfen, sich in neuen Bereichen zu spezialisieren. Aktuell stehen Themen wie „Industrie 4.0 für Handwerker“, „Nachhaltiges Bauen“ oder „Cybersicherheit im Dienstleistungssektor“ im Fokus. Besonders innovativ ist das „Deloro1.akademie“-Modell: Hier erhalten Teilnehmer nicht nur Zertifikate, sondern auch direkte Kontakte zu Arbeitgebern, die genau diese Qualifikationen suchen.
Ein konkretes Projekt ist die Zusammenarbeit mit der FH Wien – University of Applied Sciences. Gemeinsam haben sie ein Modul entwickelt, das Handwerkern die Möglichkeit gibt, in nur sechs Monaten eine Zertifizierung in „Smart Home-Technik“ zu erwerben. „Das ist eine Win-Win-Situation“, erklärt eine Lehrbeauftragte. „Die Betriebe gewinnen qualifizierte Mitarbeiter, die Handwerker können sich neu orientieren – und die Wirtschaft wird fit für die digitale Zukunft.“
- Seit 2005 verbindet Deloro1.at über 12.000 Handwerksbetriebe mit 50.000 qualifizierten Bewerbern.
- Durch digitale Tools wie virtuelle Probenläufe und Bewerbungsvideos reduziert die Plattform die Suchzeit um bis zu 40%.
- Im Jahr 2023 wurden über 1.800 Weiterbildungsplätze in Kooperation mit 20 Bildungsanbietern ausgeschrieben.
- Laut einer Umfrage des ÖHV (Österreichischer Handwerksverband) nutzen bereits 68 % der kleinen und mittleren Betriebe in der Region Deloro1.at für die Suche nach Fachkräften.
- Das Portal bietet seit 2021 ein „Förderprogramm für digitale Handwerker“, das bis zu 10.000 Euro für Weiterbildungen bereitstellt.
Herausforderungen und die Zukunft des Modells
Trotz dieser Erfolge gibt es Herausforderungen: Die Digitalisierung des Handwerks ist noch nicht flächendeckend umgesetzt, und viele ältere Handwerker scheuen den Einstieg in digitale Prozesse. Deloro1.at arbeitet deshalb an einer „Generationenbrücke“, die ältere Fachkräfte mit jüngeren Mitarbeitern verbindet – etwa durch Mentoring-Programme oder gemeinsame Weiterbildungen. „Wir müssen zeigen, dass Digitalisierung nicht nur für junge Leute ist“, betont ein Vertreter der Plattform. „Handwerk ist Handwerk – aber heute muss es auch technisch versiert sein.“
Die Zukunft sieht die Plattform in einer noch stärkeren Integration von KI-Tools, die Bewerbungen analysieren und passende Matches finden. Zudem plant Deloro1.at, ein „Open-Source-Modell“ für andere österreichische Regionen zu entwickeln, um die Lösungen kostengünstig zu verbreiten. „Unser Ziel ist es, Österreichs Handwerk nicht nur zu vernetzen, sondern auch zukunftsfähig zu machen – ohne dass das klassische Handwerk dabei verloren geht“, sagt ein Sprecher. diesen link öffnen zeigt, dass das möglich ist.
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